Was ist das?

Turbo ist der schnelle Vollbild-Modus quer durch alles, was du zuletzt geübt hast. Statt eines einzelnen Trainers mischt Turbo Aufgaben aus Vokabeln, Formen, Satzgliedern, Lektüre-Sätzen und Sensus — kurz, kompakt, ohne langes Menü. Kein eigener Lernweg, sondern Auflockerung und Wiederholung aus dem, was du schon kennst.

Was übe ich hier?

Alles gemischt: eine Vokabel, dann ein Satzglied, dann eine Form, dann ein Lektüre-Satz. Genau dieses Durcheinander ist der Punkt — du kannst dich nicht auf einen Aufgabentyp einstellen, sondern musst bei jeder Karte neu umschalten. Das hält das Gelernte beweglich statt nur kurzfristig abrufbar.

Wie übe ich hier?

Turbo startet im Vollbild mit klaren Glas-Karten. Du beantwortest zügig eine Aufgabe nach der anderen, gemischt aus deinen zuletzt gespielten Einheiten.

  • Vollbild-Glas-Karten: eine Aufgabe im Fokus, kein Menü drumherum.
  • Modulübergreifend gemischt: Vokabeln, Formen, Satzglieder, Lektüre, Sensus in einer Runde.
  • 4 Action-Spiele als dunkle Varianten (Snake, Tetris, Circus, Shooter) — Wiederholung, verpackt als Spiel.

Features

  • Querfeldein aus 5 Bereichen: Vokabeln, Formen, Satzglieder, Lektüre-Sätze, Sensus.
  • 4 dunkle Action-Spiele: Snake, Tetris, Circus Maximus, Shooter.
  • Freischaltung ab 3 Modulen: Turbo öffnet, sobald du mindestens drei Module gespielt hast — es braucht Stoff zum Mischen.
  • Eigenes Vollbild-Theme: ruhiges Glas-Design, das sich vom restlichen App-Look absetzt.

Wie sehen die Hilfestellungen aus?

Turbo ist bewusst schnell, deshalb bleiben die Rückmeldungen knapp: sofort sichtbar, was richtig war und was nicht, ohne langen Vortrag. Die eigentliche Erklärung holst du dir im jeweiligen Trainer — Turbo ist die Wiederholungsrunde, nicht die Lernstunde. Wichtig: Es gibt keinen Zeitdruck, der dich bestraft; du kannst jederzeit aussteigen.

Wie sieht das LRS-Feature hier aus?

Auch im Turbo behalten die Satzglieder ihre feste Farbe — Subjekt blau, Prädikat rot, Akkusativobjekt indigo. Das ruhige, dunkle Glas-Theme reduziert Reize und Blendung, die OpenDyslexic-Schrift und das größere Letter-Spacing bleiben aktiv. Und obwohl Turbo schnell ist, gibt es keinen Streak-Druck: Ein Fehler kostet nichts außer der einen Karte, du entscheidest selbst, wann Schluss ist.

Wie lerne ich hier?

Technisch: Turbo zieht Aufgaben aus deinen zuletzt gespielten Einheiten und mischt die Typen bewusst durcheinander. Es führt kein eigenes Boxen-System — dein Fortschritt entsteht in den einzelnen Trainern; Turbo ist die verzahnte Wiederholung obendrauf.

Wissenschaftlich: Verschiedene Aufgabentypen zu mischen, statt sie in Blöcken zu üben (Interleaving), verankert Wissen nachhaltiger als das stumpfe Wiederholen desselben Typs — auch wenn es sich im Moment schwerer anfühlt (Bjork, 1994). Und Lernstoff über die Zeit verteilt wieder aufzugreifen, schlägt das Bündeln in einer Sitzung (der Spacing-Effekt, Cepeda et al., 2006). Genau das leistet eine kurze Turbo-Runde zwischendurch.

Häufige Fragen

Warum ist Turbo am Anfang gesperrt?

Turbo mischt aus dem, was du schon geübt hast. Erst wenn du mindestens drei Module gespielt hast, gibt es genug Stoff für eine sinnvolle Mischung — dann schaltet Turbo automatisch frei.

Ersetzt Turbo die normalen Trainer?

Nein. Turbo ist die Wiederholungs- und Auflockerungsrunde, kein eigener Lernweg. Neues lernst du in den Trainern; Turbo hält es danach frisch.

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