Gloria Patri auf Latein — Text, Übersetzung & Bedeutung

Das Gloria Patri („Ehre sei dem Vater“) ist die „kleine Doxologie“ — der kurze Lobpreis der Heiligen Dreifaltigkeit, der in der Stundenliturgie jeden Psalm und im Rosenkranz jedes Gesätz beschließt. Es ist eines der ersten lateinischen Gebete, die man auswendig lernt.

Auf dieser Seite findest du den vollständigen lateinischen Text, eine Übersetzung Zeile für Zeile, die Bedeutung, die Herkunft und einen Aussprache-Hinweis:

  • den vollständigen lateinischen Text des Gloria Patri
  • die deutsche Übersetzung Zeile für Zeile
  • Bedeutung, Herkunft (Breviarium Romanum) und kirchenlateinische Aussprache

Wer das Gloria Patri nicht nur beten, sondern den lateinischen Text auch lesen und verstehen lernen möchte, findet ihn als Lektüre in der Lapicida-App — Wort für Wort erschlossen.

Wie lautet das Gloria Patri auf Latein?

Das Gloria Patri lautet: „Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in saecula saeculorum. Amen.“ — „Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und immer und in alle Ewigkeit. Amen.“

Gloria Patri — lateinischer Text mit Übersetzung Zeile für Zeile

Hier steht das vollständige Gloria Patri in der überlieferten liturgischen Fassung (links Latein, rechts die deutsche Übersetzung):

LateinDeutsch
Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto.Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in saecula saeculorum. Amen.Wie es war im Anfang, so auch jetzt und immer und in alle Ewigkeit. Amen.

Grammatik-Notiz für Lernende: Patri, Filio und Spiritui Sancto stehen alle im Dativ („dem Vater, dem Sohn…“), abhängig von gloria [sit] — das Verb „sei“ ist mitzudenken. In saecula saeculorum (wörtl. „in die Zeitalter der Zeitalter“) ist die lateinische Wendung für „in alle Ewigkeit“.

Bedeutung: Lobpreis der Dreifaltigkeit

Das Gloria Patri heißt „kleine Doxologie“ (eine Doxologie ist eine kurze Lobformel) — im Unterschied zur „großen Doxologie“, dem Gloria in excelsis der Messe. Der erste Teil verherrlicht die drei göttlichen Personen gleichrangig, der zweite bekräftigt, dass diese Ehre ewig ist: „wie es war im Anfang, so auch jetzt und immer“. In der Stundenliturgie wird es fast an jeden Psalm angehängt.

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So liest du es in der App — Wort für Wort

In der Lapicida-App ist das Gloria Patri als Lektüre angelegt: der vollständige lateinische Text, Wort für Wort erschlossen — mit Vokabelhilfe, Formbestimmung und Übersetzung. Ein idealer erster Schritt ins liturgische Latein. Zur Lektüre in der App.

Herkunft und Aussprache

Der erste Teil des Gloria Patri ist alt und greift die Taufformel aus Matthäus 28,19 auf („im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“); der zweite Teil (Sicut erat in principio…) wurde in der frühen Kirche angefügt, um die Ewigkeit des Sohnes gegen den Arianismus zu betonen. Es steht als Doxologie im Breviarium Romanum.

Aussprache (Kirchenlatein): c vor e/i klingt wie „tsch“ — saecula = „SÄ-tschu-la“; Spiritui = „spi-RI-tu-i“. Im klassischen Latein spräche man c immer als „k“ und ae als „ai“.

Das Gloria Patri folgt im Rosenkranz auf Latein auf jedes Gesätz — nach dem Pater noster und zehn Ave Maria.

Häufige Fragen zum Gloria Patri

Was heißt Gloria Patri auf Deutsch?

Gloria Patri heißt ‚Ehre sei dem Vater‘. Es ist der Anfang der kleinen Doxologie, einer kurzen Lobformel auf den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist.

Wie lautet das Gloria Patri vollständig?

Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in saecula saeculorum. Amen. — Auf Deutsch: Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und immer und in alle Ewigkeit. Amen.

Wann wird das Gloria Patri gebetet?

Es beschließt in der Stundenliturgie fast jeden Psalm und wird im Rosenkranz nach jedem Gesätz gebetet, nach dem Vaterunser und zehn Ave Maria.

Was bedeutet in saecula saeculorum?

Wörtlich ‚in die Zeitalter der Zeitalter‘ — die lateinische Wendung für ‚in alle Ewigkeit‘ (im Englischen traditionell ‚world without end‘).

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