Was ist das?

„Mein Bereich“ ist dein Lernstand auf einer Seite: oben das, worauf du gerade achten solltest, darunter die Zahlen je Trainer, unten deine Mitteilungen und Hilfegesuche. Es ist bewusst eine eigene Seite und kein Fenster, das sich über die App legt — damit sie nach unten wachsen darf, ohne aus dem Bild zu laufen, und damit du einen richtigen Zurück-Weg hast.

Du erreichst sie über das Symbol 📋 in der Kopfzeile, über „Mein Bereich“ in der Seitenleiste und über „Mehr“ auf dem Startbildschirm.

Was sehe ich hier?

Zwei Ebenen, und die obere ist die wichtigere.

Oben: worauf du gerade achten solltest

Höchstens zwei Punkte — nicht zehn. Eine Liste, die alles nennt, sagt nichts. Die Punkte kommen aus drei Quellen, in dieser Rangfolge:

  • Frische Verwechslungen — was du zuletzt wirklich vertauscht hast, zum Beispiel Genitivobjekt statt Akkusativobjekt.
  • Undichte Formen — eine Form, die du meistens, aber nicht verlässlich triffst.
  • Am längsten nicht gesehen — und zwar erst nach einer Woche. Zwei Minuten nach der letzten Karte davor zu warnen, wäre eine Warnung ohne Anlass.

Aus jeder Quelle stehen höchstens zwei Punkte zur Wahl, damit nicht eine einzige Quelle die Liste füllt. Neben jedem Punkt sitzen „Üben“ und „Hilfe“. Gibt es zu einem Punkt keine Erklärung, bleibt der Platz leer, statt einen Knopf ins Leere zu zeigen.

Darunter: drei zugeklappte Zeilen

Grammatik · Vokabeln · Formen. Jeder Kopf trägt schon eine Auskunft, bevor du ihn öffnest („Vokabelkästen · 412 Wörter“) — ein Abschnitt, dessen Kopf nur den Namen zeigt, verlangt einen Klick, um herauszufinden, ob sich der Klick lohnt.

  • Grammatik — Trefferquote, dann „Was du verwechselt hast“, dann „Was du sicher bestimmen kannst“. Der Abschnitt heißt Grammatik und nicht Satzquiz, weil Unda und Turbo mit hineinzählen.
  • Vokabeln — wie viele Wörter in welchem Kasten stehen, mit „Üben“.
  • Formen — eine Zeile je Wortart: Verben, Substantive, Adjektive, jeweils mit der Zahl der neuen Formen und einem eigenen „Üben“, das genau dort landet.

Ganz unten stehen deine Mitteilungen, deine Hilfegesuche und „Fehler melden“. Der Melde-Knopf ist als einziger nie zugeklappt: ein Weg zur Rückmeldung, den man aufklappen muss, ist einer, den niemand findet.

Eine Verwechslung wird einmal gezählt — egal, wo sie passiert

Das ist die Änderung unter der Oberfläche, die am meisten ausmacht. Früher führte jeder Trainer seine eigene Liste; wer dieselbe Sache im Satzquiz und in Unda verwechselte, tauchte zweimal halb auf und nirgends ganz. Jetzt wird eine Verwechslung einmal erfasst, gleich in welchem Trainer sie passiert — und sie merkt sich, woher sie kam.

Für dich heißt das: Was dir immer wieder durchgeht, steht als ein Punkt da, mit der ganzen Häufigkeit dahinter („4ד, „3ד), und die angebotene Hilfe richtet sich danach — nicht danach, in welchem Modus es dir zufällig zuletzt passiert ist. Auf dem Startbildschirm findest du dieselben Punkte im Kasten „Übe deine Verwechslungen“ wieder.

Features

  • Eine Seite statt eines Fensters — mit eigenem Zurück-Weg; ESC schließt sie ebenfalls.
  • Höchstens zwei Achtungs-Punkte, aus drei Quellen gemischt, mit „Üben“ und „Hilfe“.
  • Der Griff wählt vor, er startet nicht. „Üben“ bringt dich auf den Auswahlbildschirm, mit Bereich, Zeit und Verwechslung schon angewählt — den Start drückst du selbst.
  • Verwechslungen über alle Trainer hinweg in einer Rechnung.
  • Aufklappen ersetzt einen Punkt oben, statt ihn wegzunehmen: der Kasten wird anders, nicht ärmer.
  • Ruhige Zahlenkante — die Werte stehen rechtsbündig untereinander, damit du mit dem Finger daran entlangfahren kannst.

Wie sehen die Hilfestellungen aus?

Jeder Punkt trägt zwei Griffe. „Hilfe“ öffnet die kurze Erklärung zu genau dieser Verwechslung — woran man die beiden auseinanderhält. „Üben“ bringt dich an die Stelle, an der du es üben kannst, mit passender Vorauswahl: der Bereich, aus dem der Punkt stammt, die Zeit, in der er auftrat, und die betroffene Form stehen angewählt da. Gestartet wird nicht automatisch, damit du vorher noch etwas ändern kannst — die Zeit zum Beispiel, oder den geführten Modus.

Wie sieht das LRS-Feature hier aus?

Die Seite ist auf ein schmales Handy hin gebaut: Zeilen brechen um, statt einen waagerechten Rollbalken zu erzwingen, und unterhalb von rund 420 Pixeln bekommen die Knöpfe grundsätzlich eine eigene Zeile — zwei Zeilen je Eintrag, nie drei. Etiketten brechen vor dem Pfeil um (Genitivobjekt / → Akkusativobjekt), damit man beide Seiten der Verwechslung lesen kann, ohne zu schieben.

Die Satzglieder behalten ihre feste Farbe, OpenDyslexic und der größere Zeichenabstand gelten auch hier, und die Prozentzahlen sind im Dunkelmodus auf ausreichenden Kontrast geprüft. Es gibt keine Streak-Anzeige und keinen Tagesdruck — die Seite sagt dir, woran du arbeiten kannst, nicht, was du versäumt hast.

Wie lerne ich hier?

Technisch: Die Achtungs-Punkte stammen aus derselben Quelle und derselben Rangfolge, aus der sich auch das Satzquiz bedient, wenn es dir Wiederholungen unterschiebt. Anzeige und Auswahl können deshalb nicht auseinanderlaufen — was oben steht, ist wirklich das, was als Nächstes drankommt. Alte Konten ohne Zeitangabe zählen nicht mehr in die Bilanz mit, sind aber auch nicht verschwunden: Sie stehen eingefaltet darunter.

Wissenschaftlich: Zu wissen, was man kann und was nicht, ist selbst eine Lernleistung — und eine, in der sich Lernende regelmäßig irren: Was flüssig zu lesen war, hält man fälschlich für gekonnt (Koriat & Bjork, 2005). Eine Rückmeldung, die auf die tatsächlichen Fehler zeigt statt auf ein Gefühl, korrigiert genau diese Fehleinschätzung. Deshalb nennt diese Seite Verwechslungen beim Namen, statt eine Gesamtnote zu vergeben — und deshalb sind es zwei Punkte und nicht zwanzig.

Häufige Fragen

Warum startet „Üben“ nicht sofort?

Weil du vorher vielleicht noch etwas einstellen willst — die Zeit, den Bereich, den geführten Modus. Der Griff wählt für dich vor und bringt dich hin; losgehen darfst du selbst.

Warum stehen oben nur zwei Punkte?

Weil eine Liste mit zehn Baustellen niemanden zum Üben bringt. Zwei sind ein Vorschlag, den man annehmen kann. Klappst du unten einen Abschnitt auf, rückt oben ein anderer Punkt nach — der Kasten bleibt gefüllt.

Zählt Unda hier mit?

Ja. Was du in Unda übst, bewegt deine Vokabelkästen, deinen Formen-Fortschritt und die Grammatik-Zahlen. Nur dein Lesefortschritt bleibt der Lektüre vorbehalten — Unda schreibt in alles, was über eine einzelne Form etwas aussagt, und in nichts, was über den Text als Ganzes etwas aussagt.

Was heißt „· L15“ hinter einer Form?

Das ist das höchste Satz-Niveau, auf dem du diese Form überwiegend richtig bestimmt hast — mindestens drei Versuche, mindestens 70 % richtig. Es sagt etwas über die Schwierigkeit der Sätze, nicht über die Sicherheit deines Kastens; deshalb steht dort nur die Zahl und nicht das Wort „sicher“.

Sieht meine Lehrkraft diese Seite?

„Mein Bereich“ ist deine Sicht auf deinen Stand. Was mit einer Schul- oder Lehrerlizenz an das Officina-Dashboard übertragen wird und was rein auf deinem Gerät bleibt, steht unter Cloud-Sync & Telemetrie.

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